Ein Dokumentarfilm von Shosh Shlam | 84min | D, IL | 2025
Über 69 Millionen Kinder wachsen in China ohne ihre Eltern auf – zurückgelassen in Dörfern, während die Eltern in weit entfernten Städten arbeiten. Der 14-jährige Qui Che lebt in den Bergen der Provinz Yunnan bei seinen Großeltern getrennt von seinen Brüdern und seiner Mutter. In Tagebucheinträgen hält er seine Gefühle fest – leise, poetisch und voller Sehnsucht. Sein Traum: Sänger werden. Kostenlose Gitarrenstunden an seiner Musikhochschule bringt ihn diesem Wunsch etwas näher. Eine Geschichte über Einsamkeit, Hoffnung und kindliche Hoffnung.

Buch und Regie: Shosh Shlam
Kamera: Shen Mi
Ton: Ren Ji
Montage: Joelle Alexis
Redaktion: Christian von Behr (rbb/ARTE), Bettina Kolb (Deutsche Welle)
Koproduktion IL: Shlam Produtions
Doc Aviv 2025
Jecheon Film Festival 2025