Dokumentarfilm von Viv Li | 90min | 2026 | D, NL
Viv, eine chinesische Künstlerin in spe, strandete nach der Pandemie in Berlin und geriet eher zufällig in die pulsierende alternative Kultur-Szene der Stadt. Für jemanden, der dazu erzogen wurde sich immer „regeltreu“ zu verhalten, wirkt das alles sehr aufregend. Doch für ihre Familie in China stellt sich die beunruhigende Frage: „Warum ist sie so ein Sonderling?“ Hin- und hergerissen zwischen neuen Eindrücken und traditionellen Erwartungen, muss sich Viv ständig an die wechselnden Meinungen über sich selbst, die Welt und natürlich China anpassen – und fühlt sich dabei verlorener denn je. TWO MOUNTAINS WEIGHING DOWN MY CHEST erzählt von Vivs vielfältigen Begegnungen und den subtilen Konflikten, die sie prägen. Erzählt in einem zutiefst persönlichen und humorvollen Ton, wirft der Film einen geistreichen und zugleich scharfsinnigen Blick auf das Gefühl der Zugehörigkeit in einer globalisierten Welt und darauf, wie unterschiedliche Gesellschaften unser Leben definieren. Eine Geschichte von der ständigen Suche nach sich selbst, nach Identität, nach Akzeptanz, verwoben in eine Spirale surrealer und doch greifbarer Momente.

Buch und Regie: Viv Li
Kamera: Janis Mazuch, Viv Li
Schnitt: Christoph Bargfrede
Ton: Filipp Forberg
Koproduzentinnen NL: Olivia Sophie van Leeuwen, Ruby Deelen
Redaktion: Melvina Kotios, ZDF/Das Kleine Fernsehspiel
Verleih D: Film Kino Text
World Sales: Mediawan
In Koproduktion mit 100% Films und dem ZDF
Gefördert von: Film- und Medienstiftung NRW, BKM, Netherlands Film Fund, Chicken&Egg, Sundance Institute
Berlinale, Sektion Panorama 2026 - Weltpremiere