In Arbeit

Formen Moderner Erschöpfung

Ein Hybridfilm von Sascha Hilpert | 118 min | 2024 | D

Der Film erzählt die Geschichte von zwei ausgebrannten Menschen, die sich in einem Sanatorium begegnen, die ihre Einsamkeit vergessen wollen und sich sehnsüchtig die Leviten lesen. „Formen Moderner Erschöpfung“ befasst sich mit den Techniken der Therapie und den „Selbsttechniken nachhaltigen Ressourcenmanagements“, und er widmet sich der Schattenseite der Autonomie: der Depression. Eine Fiktion von zwei Menschen in ihrer Krise stößt auf die Realität im letzten Sanatorium seiner Art, dem Haus Barner im Harz. Nina und Henri treffen sich in der Lebensmitte und in ihrem Ringen um die eigene Existenz; kurz vor dem Aufbruch ins Ungewisse. Durch Briefe historischer Patienten, Tagebuchaufzeichnungen und Relikte aus dem Fundus des Hauses entsteht ein Panoptikum der Gäste, ihrer Symptome und der Erschöpfungsphänomene in der Moderne. Ein Sanatorium wird Schauplatz für eine Archäologie der Erschöpfung.

 



Team

Buch: Sascha Hilpert und Martin Rosefeld

Regie: Sascha Hilpert

Kamera: Dirk Lütter 

Ton: Frank Bubenzer

Schnitt: Janina Herhoffer

Darsteller*innen: Birgit Unterweger, Rafael Stachowiak, Wolf List

Redaktion: Christian Cloos, ZDF

Verleih: Real Fiction

 

In Koproduktion mit dem ZDF/Das Kleine Fernsehspiel.
Produktion gefördert von: Film- und Medienstiftung NRW, Nordmedia, DFFF
Entwicklung gefördert durch das Wim-Wenders-Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW



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